Nominierung für den österreichischen Preis für Pressefotografie den „Objektiv“

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Was wir nach der dritten Demo der Identitären in Wien wissen in 10 Punkten

schmetterlingssammlung

Was wir nach der dritten Demo der Identitären in Wien wissen in 10 Punkten:

  1. Wien ist kein gutes Pflaster für die Identitären – dritter Versuch, dritter fail.
  2. Wien ist ganz prinzipiell ein schlechtes Pflaster für rechtsextreme Aufmärsche – auch Pegida, PDV und Co haben Blamagen eingefahren.
  3. Die Identitären wollten erst durch Ottakring gehen, dann durch Rudolfsheim Fünfhaus, dann nach Schönbrunn. Geworden ist es die Strecke Burggasse – Westbahnhof. Eine U-Bahnstation. In 2 Stunden. (Aber bestimmt wollten sie immer bis zum Westbahnhof als Symbol des europäischen Geistes und herausragendes Beispiel europäischer Kultur gehen. Ganz bestimmt.)
  4. Zum wiederholten Mal durfte eine rechtsextreme Demo stattfinden, die klar menschenverachtend ist und die ein erhebliches Risiko für die öffentliche Sicherheit (und insbesondere gefährdete Gruppen wie Linke, Migrant_innen, Muslime, Antifaschist_innen etc) darstellt. Und das nachdem es zu Übergriffen und angedrohten Übergriffen der Identitären und ihres Umfelds gekommen ist. Warum?
  5. Die Polizei findet entweder keine geeignete Taktik…

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Verurteilter „Objekt 21″-Neonazi, Waffentransporteur und NSU-Ausschusszeuge tritt am 27. Mai in Kloster Veßra als Liedermacher auf

thueringenrechtsaussen.wordpress.com

Das „Gasthaus Goldener Löwe“ des Südthüringer Neonazis Tommy Frenck kündigt für den 27. Mai 2016 einen Liederabend mit dem Liedermacher „Reichstrunkenbold“ an. Hinter dem Namen steht der aus Hessen stammende Neonazi Philip Tschentscher, der auch in Thüringen aktiv war und in Verbindung mit dem kriminellen österreichischen Neonazi-Kulturverein „Objekt 21″ im Januar 2014 zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt wurde.

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Die Einstellung der FPÖ zur Homosexualität

„Die Familie, geprägt durch die Verantwortung der Partner und der Generationen füreinander, ist Grundlage unserer Gesellschaft. Die Lebensgemeinschaft von Mann und Frau wird durch das Kind zur Familie. Wer alleinerziehend Verantwortung übernimmt, bildet mit den Kindern eine Familie.

Wir bekennen uns zur Vorrangstellung der Ehe zwischen Mann und Frau als besondere Form des Schutzes des Kindeswohls. Nur die Partnerschaft von Mann und Frau ermöglicht unserer Gesellschaft Kinderreichtum. Ein eigenes Rechtsinstitut für gleichgeschlechtliche Beziehungen lehnen wir ab. „ (aus dem aktuellen Parteiprogramm der FPÖ)

In den Augen der Freiheitlichen Partei wachsen Kinder also in einer heterosexuellen Beziehung besser auf als in einer homosexuellen. Ja, sogar Familien mit nur einem Elternteil stehen in den Augen der FPÖ über einer Familie mit gleichgeschlechtlichen Eltern.

Diese Betrachtungsweise entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage und wurde bereits mehrfach durch seriöse Studien widerlegt.

Die Entstehungsgeschichte der FPÖ macht auch völlig klar, warum sie hartnäckig dabei bleibt, dass homosexuelle Beziehungen minderwertig seien:

Für die NSDAP hatten Homosexuelle keine Daseinsberechtigung. Von Hitler wurden sie als „anormales Leben“ bezeichnet. 10.000 bis 15.000 homosexuelle Männer wurden in KZs verschleppt – mehr als die Hälfte von ihnen kamen ums Leben. Von „Umerziehungsmaßnahmen“ über Kastrationen bis hin zu unmenschlichen medizinischen Versuchen mussten Homosexuelle in den KZs alles über sich ergehen lassen. In der Herrenrasse war kein Platz für Schwule!

Nach dem Verbot der NSDAP wurde 1949 der VdU gegründet. Der Verband der Unabhängigen sah sich als Nachfolgepartei der NSDAP. 1956 wurde der VdU aufgelöst und durch die neu gegründete FPÖ absorbiert.

1971 schaffte Österreich – als einer der letzten Staaten Europas! – die generelle Strafbarkeit der Homosexualität ab. Um das reaktionäre Lager, das sich massiv gegen die Aufhebung stellte, doch noch dazu zu bewegen, diesen Schritt mitzugehen, musste ein Kompromiss gefunden werden. Flugs erfand man den § 209 StGB, der gleichgeschlechtliche Unzucht mit Personen unter 18 Jahren verbot (das Schutzalter für heterosexuelle und lesbische Beziehungen lag nach wie vor bei 14 Jahren!) und das Werbeverbot für „Unzucht mit Personen des gleichen Geschlechts und mit Tieren“ (man beachte die Gleichstellung von Homosexualität mit Zoophilie!).

1996 wollte man auch diese Diskriminierung, den § 209, abschaffen. Doch fand die Abschaffung keine Mehrheit – alle Abgeordneten der ÖVP und der FPÖ (bis auf jeweils eine Ausnahme) stimmten geschlossen dagegen. Erst 2002 wurde der Paragraph aufgehoben. Entschädigungen oder eine Amnestieregelung gibt es bis heute nicht. Erst am 7. November 2013 wurde Österreich vom EGMR diesbezüglich verurteilt. Ab nun muss Österreich die menschenrechtswidrigen Verurteilungen löschen.

Wie steht nun die FPÖ – als Nachfolgepartei des VdU, also auch der NSDAP – heutzutage zur Homosexualität?

Wie man oben im Parteiprogramm sieht, wird die gleichgeschlechtliche Partnerschaft noch immer nicht als gleichwertig zu einer heterosexuellen Partnerschaft angesehen. Kinder mit nur einem Elternteil wachsen laut FPÖ gesünder auf als Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern.

Einige Aussagen von hochrangigen FPÖ-Funktionären. Es handelt sich dabei lediglich um einen kleinen Auszug an homophoben Äußerungen, um die Grundeinstellung der FPÖ zur Homosexualität zu dokumentieren:

Barbara Rosenkranz erklärt, warum die FPÖ ganz klar gegen die Gleichberechtigung von homosexuellen Partnerschaften auftritt: http://www.youtube.com/watch?v=u9-Fdcp0U9s

„Man macht lieber Politik für die Wärmsten der Warmen.“ (HC Strache beim Wahlkampfauftakt 2005 am Viktor Adler-Platz. Auch beim diesjährigen Wahlkampf donnerte Strache diese homophobe Hetze mehrmals von den Tribünen!) http://www.news.at/articles/0538/18/122037/fpoe-wahlkampfauftakt-wien-strache-politische-vorgaenger

„… Homosexuelle dreimal häufiger zur Pädophilie neigen als Heterosexuelle und damit naturgemäß orientierte Menschen“.  (FPÖ-Gleichbehandlungssprecher(sic!) Karlheinz Klement zitiert aus Kirche heute, 6. Dezember 2007) http://derstandard.at/3140046

„Homosexualität ist eine Kultur des Todes“ (damaliger stellvertretender FPÖ-Bundesparteiobmann Karlheinz Klement im Jahr 2008) http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/390964/FPOe_Homosexualitaet-ist-eine-Kultur-des-Todes-

„Wir brauchen in Österreich keine Förderung von Beziehungen nur aufgrund der Sexualität. Ich bin Katholik und Christ, auch die Kirche spricht von der Krankheit Homosexualität. Ich bin der Meinung des Heiligen Vaters, dass alle katholischen Politiker aufgefordert sind, die Homo-Ehe nicht zu subventionieren“ (Reaktion HC Straches auf Klements Aussage) http://www.profil.at/articles/0832/560/215242/ich-haider

„Statt sich ständig damit zu beschäftigen, wie man Kindern Homosexualität schmackhaft machen kann, sollte man sich lieber wieder mit wichtigeren Dingen – nämlich mit dem Schutz unserer Kinder vor sexueller Ausbeutung und der Förderung der Familien auseinandersetzen“ – als wäre das ein Widerspruch! (Reaktion des Klubobmanns der Wiener FPÖ Eduard Schock auf ein Kinder-Theaterstück am 5. Februar 2008) http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20080205_OTS0163/fp-schock-homo-theaterstueck-fuer-kinder-an-absurditaet-nicht-mehr-zu-ueberbieten

Die „verherrlichende Darstellung von Homosexualität in Kinderbüchern“ und die dadurch „vorangetriebene Zerstörung der Familie“ müsse verboten werden. (Eduard Schock am 4. Juni 2009) http://diestandard.at/1242317438006/FPOe-FP-Schock-will-Kinder-vor-Homosexualitaet-schuetzen

Am 8. Juli 2010 stellte die FPÖ in einer parlamentarischen Anfrage, die sich gegen die GayCops Austria, also die Vereinigung schwuler und lesbischer Polizisten, unter anderem die Frage: „Wie gestaltet sich die Durchsuchung von Personen durch solche Polizisten?“ http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/J/J_06058/fname_191213.pdf

Am 9. Juli 2010 – also nur einen Tag danach – brachte die FPÖ wieder eine parlamentarische Anfrage ein, diesmal zum Thema „Eingetragene Partnerschaft“ und fordert eine De-facto-Verschlechterung bezüglich der Örtlichkeit der Schließungen von „Eingetragenen Partnerschaften. http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/J/J_06173/imfname_191655.pdf

Nur wenige Tage später erscheint in einem Online-Artikel der FPÖ-nahen „Zur Zeit“ (Herausgeber: Andreas Mölzer, FPÖ-Abgeordneter zum Europaparlament, und Hilmar „Hump-Dump“ Kabas, ebenfalls FPÖ) ein ausgesprochen schwulenfeindlicher Artikel zum Thema „Queer Guide“ des „Wien Tourismus“. http://www.zurzeit.at/index.php?id=1033

Ein kleiner Auszug der unappetitlichsten Passagen:

 

Im Teaser wird der Artikel bereits unter „Roter Faden: Wien-Führer für Perverse“ angeführt.

„Wien ist anders! Und nun auch andersrum! So versucht es zumindest der „Queer-Guide“, der Wiener Stadtführer für schwullesbische Gäste darzustellen. Im Juni 2010, also noch rechtzeitig vor Beginn der warmen Urlaubsphase, erschien dieser vonWien Tourismus herausgegebene Wienplaner der anderen Art.

Daß die warmen Brüder und Schwestern im Urlaub denn auch gänzlich andere Präferenzen haben, erschließt sich schon nach einem kurzen Blick in diesen ver-queeren Führer, der sich darum bemüht, „das schwullesbische Leben der Stadt auch international ins rechte Licht zu rücken“. (…)

Aber auch kontaktfreudige Reisende in Sachen schwullesbisch kommen nicht zu kurz. Erwähnung findet neben dem Sexshop Spartacus XXL Store, in dem „ein großes Sortiment an ‚Accessoires‘ (Leder, Latex u. ä.) für ein schwullesbisches Publikum angeboten“ (…)

Für die Sportfanatiker unter den Warmen gibt es noch eine Rubrik „Sport und Sauna“. Dort lernen sie, daß das Krapfenwaldbad im 19. Bezirk – im Gegensatz zum Schönbrunnerbad – „neben schönen Körpern auch einen atemberaubenden Blick über Wien“ zu bieten hat. Angepriesen werden auch noch die Wiener Schwulensaunen, die sich bestens zur Entspannung nach dem Sport eignen. „Allen voran ist das Kaiserbründl, eine historische Sauna, einen Besuch wert. Körperkontakt garantiert ist auch in der Apollo City Sauna, in der Sauna Frisco oder in derSportsauna, die bevorzugt von jungem Publikum besucht wird.“ Zudem gibt es noch Informationen zu Partnerschaften, Tips nur für Frauen und auch für die Schwarze Seite – was hier aber weder ÖVPler noch Neger anspricht – sondern Warme, denen es bei der strengeren Gangart eiskalt den Rücken herunterläuft.

„Auf den Photos lächelnder, händchenhaltender Damen und Herren zeigt sich die heile, weiße Welt von Wien Tourismus – keine Neger, Transgender oder Migranten.“

„Mir ist lieber wenn Patienten im AKH von einem Arzt behandelt werden können, als dass die schwul-lesbischen Kultur und Geschichte gefördert wird“ (Dagmar Belakovich-Jenewein gibt Homosexuellen die Schuld an Finanzierungsproblemen im AKH Wien, 6. Dezember 2011) http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111206_OTS0043/fpoe-belakowitsch-jenewein-man-kann-auch-ohne-subvention-schwul-sein

Ich habs schon mal zum Ausdruck gebracht: ab mit den Schwuchteln hinters Voest-Gelände“ (Wolfgang Kitzmüller, FPÖ, Gemeindevorstand von Kirschlag bei Linz auf der Facebook-Seite der FPÖ Linz am 18. Jänner 2013). Zu dieser Zeit wetterte die FPÖ gegen die finanzielle Unterstützung der Stadt Linz für das HOSI-Zentrums http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1336435/Schwuchteln_FPOePolitiker-sorgt-fuer-FacebookEklat

Am 26. Mai 2013 marschierten Hübner und Mölzer in Paris gemeinsam mit Marine Le Pen von der rechtsextremen Front National bei einer Demo gegen die gesetzliche Gleichstellung Homosexueller auf! „Während die zeitgeistige Schickeria am Schwulen-Event, dem Lifeball nämlich, tanzt“, wie Mölzer anmerkt.

http://www.xn--sterreich-z7a.at/nachrichten/FPOe-bei-Demo-gegen-Schwule/105400425
Hier einige Eindrücke von der „Bewegung“, die Mölzer gerne nach Österreich bringen möchte:
http://kurier.at/politik/ausland/randale-nach-demo-gegen-homo-ehe/13.876.363/slideshow#

Am letzten Wiener Landesparteitag wurde beschlossen, gegen Homophobie an Schulen vorzugehen. Sofort polterte die FPÖ wieder einmal gegen Homosexuelle. Noch recht zahm erwies sich Dominik Nepp, Wiens FPÖ-Bildungssprecher: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130503_OTS0058/fp-nepp-schwulen-schulungen-fuer-wiener-spoe-wichtiger-als-sinkendes-bildungsniveau

während Walter Rosenkranz einen „Warmen Wind aus der SPÖ“ wittert:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130503_OTS0079/fpoe-walter-rosenkranz-warmer-wind-aus-spoe-hat-in-schulklassen-nichts-verloren

Für die FPÖ tun sich zurzeit ungeahnte Hetzmöglichkeiten auf – zwei Feindbilder in einem: homosexuelle Asylwerber!

Während der neue 3. Nationalratspräsident nach seinem Sager über das Verbotsgesetz verbal zurückrudert und lediglich „Bedenken“ gegen das Asylrecht für wegen Homosexualität Verfolgter äußert – http://derstandard.at/1381371342953/FPOe-Hofer-hegt-Bedenken-gegen-Asyl-fuer-Homosexuelle – schlägt Vilimsky gewohnheitsmäßig schon härtere Töne an: http://www.fpoe.at/aktuell/detail/news/vilimsky-eugh-urteil-zu-homos/

http://www.fpoe.at/aktuell/detail/news/vilimsky-homosexualitaet-darf/

Hier werden zwei Lieblings“täter“ der FPÖ in einem verurteilt: Homosexuelle (die ja potenziell unsere Kinder gefährden, weil sie zur Pädophilie neigen sollen) und Asylwerber (die ja sowieso alle nur Wirtschaftsflüchtlinge sind, gewaltbereite Islamisten, Ausbeuter unseres Sozialsystems und bösartige Gegner des Nikolo). Bei den Ängsten, die von der FPÖ gegen beide Gruppen geschürt werden, ist es für Menschen, die diese Hasstiraden wirklich glauben, natürlich schwer, nachts noch friedlich einzuschlafen!

„FPÖ einzige Partei, die 17 Jahre Schwuler leitete“

„Wir sind die einzige Partei, die 17 Jahre von einem Schwulen geleitet wurde“ (FPÖ-Gemeinderat Ebinger im September 2011) http://diepresse.com/home/politik/home/politik/wienwahl/594916/FPOe-einzige-Partei-die-17-Jahre-Schwuler-leitete

Man darf selbstverständlich das einmalige Liebäugeln mit den Homosexuellen als Wählerschaft nicht missverstehen. Denn auch hier lauert der Teufel im Detail. Lauthals verkündete Ebinger, er sei zwar heterosexuell (sonst könnte ja womöglich noch jemand glauben ….), aber homophob? Nein, das nun also wirklich nicht. Allerdings sprach er zugleich gleichgeschlechtlichen Partnerschaften die gleichen Rechte, wie sie heterosexuelle Partner haben, ab. Offenbar hält man in der FPÖ Homosexuelle nicht nur für abartig, sondern auch für ausgesprochen dämlich!

Zusammenfassend kann man sagen, dass die FPÖ noch weitaus reaktionärer agiert als die ÖVP, wenn es um das Thema Homosexualität geht. Mit Hetz- und Hasskommentaren wird gegen Schwule und Lesben agitiert, sie werden als Menschen zweiter Klasse eingestuft. Wer sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzt – so stellt es die FPÖ immer wieder dar – macht das auf Kosten „Der Ärmsten der Armen“, der Schwachen und Kranken, der „Normalen“ eben. Man beachte allein die Aussendung von Belakovich-Jenewein vom 6. Dezember 2011, die uns nichts anderes sagen will als: „Wenn du im AKH nicht zu deiner Zufriedenheit versorgt wirst, bedank dich bei den Schwulen und Lesben, denn die sind schuld!“.

Homosexualität passt eben nicht in das Bild des hehren deutschen Recken und in die Welt der schlagenden Verbindungen!

Edit: 

Man kommt ja fast gar nicht mehr nach, um halbwegs aktuell zu bleiben! Gestern habe ich diesen Blog-Eintrag veröffentlicht – heute gibt es schon wieder Neues aus dem homophoben Lager FPÖ.

So sieht Wendelin Mölzer – Andreas Mölzers Sohn, Abgeordneter zum NR, Alter Herr der schlagenden Verbindung Vandalia Graz, Redakteur der von seinem Vater herausgegebenen „Zur Zeit“, von der wir hier schon einen kleinen Auszug ihrer homophoben Artikel lesen konnten – lieber im Heim als bei gleichgeschlechtlichen Pflegeeltern! Er behauptet, die gleichgeschlechtliche Elternschaft wäre „anatürlich“, sieht aber kein Problem, wenn die Großmutter und die Mutter ein Kind gemeinsam aufziehen! Er sieht ebenfalls ein „ein Problem mit alleinerziehenden Müttern“!
http://derstandard.at/1381371891582/Gleichgeschlechtliche-Elternschaft-ist-anatuerlich

Die FPÖ und der Nationalfeiertag – eine Geschichte voller Missverständnisse!

Heimat ohne Hass wünscht allen Österreicherinnen und Österreichern einen schönen Nationalfeiertag!

Manche bedürfen allerdings gerade an diesem geschichtsträchtigen Tag ein wenig Nachhilfe, wie die beiden Screenshots von Herrn Strache und Herrn Gudenus beweisen. Traurig für eine Partei, die umfassende Staatskundekenntnisse und ein bedingungsloses Bekenntnis zu Österreich von Neueinwanderern fordert.

staatsfeiertag

staatsfeiertag gudenus

Andererseits wieder erklärbar, da dieser Feiertag ohnehin nicht auf Zustimmung in der FPÖ zu stoßen scheint und diese schon bei der Einführung dagegen stimmte, wie eine Publikation des Vereins für Geschichte und Sozialkunde an der Universität Wien beweist. Dr. Friedrich Peter erläutert hier sehr eindrucksvoll, warum die FPÖ zwar einen Staats-, aber keinen Nationalfeiertag bejaht.

Quelle: http://www.heimatohnehass.at/2013/10/die-fpo-und-der-nationalfeiertag-eine.html

Eine Woche vor der Wahl…

Die FPÖ ist noch immer zerfressen vom rechten Rand und zeigt selbst keine Bemühung, etwas gegen diese Entwicklung zu tun. Deshalb sollten sich alle Österreicherinnen und Österreicher am 29. September genau überlegen, welche Partei sie wählen. Auf der Facebook-Seite von HC Strache sowie in offenen und geheimen FPÖ-Gruppen werden weiterhin hasserfüllte, hetzerische und rassistische Postings verbreitet.

Vor allem in der Skandal-Facebook-Gruppe „Wir stehen zu FPÖ!“ werden und wurden entsetzliche Postings verfasst. In dieser Gruppe sind und waren zahlreiche FPÖ-Funktionäre, für die es allesamt keine Konsequenzen gab, obwohl sie mutmaßlich strafbare Inhalte angesehen und zum Teil selbst gepostet haben.

All diese Personen sind auch weiterhin Mitglieder der FPÖ und führen dort auch weiterhin ihre jeweiligen Funktionen aus. Der Staat Österreich und seine Verfassung basieren unter anderem auf einer unumstößlichen Distanzierung zum Nationalsozialismus.

Deshalb fordert Heimat ohne Hass alle Wählerinnen und Wähler dazu auf, durch ihre Stimmabgabe die österreichische Demokratie zu stärken, und spricht in diesem Sinne eine Wahlempfehlung gegen die FPÖ und für alle anderen Parteien aus.

Mutmaßlich waren in der Gruppe „Wir stehen zur FPÖ!“ folgende FPÖ Funktionäre aktiv:
• FPÖ Bezirksobmann Pinzgau Markus Steiner
• FPÖ Ortsparteiobmannstellvertreter Schattendorf/Bgld. Peter Tengler
• Bezirksrat in Favoriten Konstantin Dobrilovic
• FPÖ Bezirksvorsteher Stv. Christian Hein
• Stellvertretender Schriftführer FPÖ Schwechat Odo Doeschl
• Bezirkssekretärin FPÖ Hartberg-Fürstenfeld Karoline Gößl
• FPÖ Landtagsabgeordneter Wien Udo Guggenbichler
• FPÖ Stadtrat Graz Mario Eustacchio
• Obmann FPÖ Lichtenwörth Heimo Borbely
• Bezirksparteivorstandsmitglied Wr. Neustadt FPÖ Thomas Vaculik
• Schriftführer RFJ Mödling + FPÖ Perchtoldsdorf, Kandidat für NR-Wahl Alexander Murlasits
• FPÖ Gemeinderat Mautern Anton Brustbauer
• Vorstandsmitglied der FPÖ Baden Eva Fliegenfusz
• FPÖ Gemeinderat Weissenbach an der Triesting Herbert Gruber
• FPÖ Bezirksparteileitung Imst Marion Senger van Rens
• Stellvertretende Schriftführerin Bad Güssing Christa Roposa
• AUF Schriftführer Rudolf Hannauer
• Ortsparteiobmann Wr. Neudorf Werner Bechtold
• Bundesobmann-Stellvertreter Peter Schmiedlechner
• FPÖ Zell am See Andreas Giezinger
• FPÖ Gemeinderat Hellmonsödt Wolfgang Molterer
• FPÖ Nationalratsabgeordneter Venier
• FPÖ Traiskirchen, Tanja Lennert
• FPÖ Gemeinderätin Bad Fischau Andrea Kellner (Administrator der Gruppe)

bawekoll

…sollten wir eigentlich auch noch was zum Thema sagen.

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